Forum "Migration und Rassismus"

ACCESS - Minderjährige und unbegleitete Flüchtlinge in Europa (13.6.2012)

ACCESS ist eine Lernpartnerschaft mit dem Ziel, gemeinsam ein Handbuch für Menschen, die mit minderjährigen und unbegleiteten Flüchtlingen in Europa arbeiten, herzustellen. Im Juni 2013 wird die Abschlusskonferenz in Hamburg stattfinden. Im Rahmen des Forums Migration und Rassismus wollen wir in loser Folge das Projekt vorstellen und Interessierte einbinden.

Im letzten Forum "Migration und Rassismus" am 11.4. 2012 hat das iMiR das Grundtvig-Erwachsenenbildungsprojekt ACCESS vorgestellt und es hatte sich eine Arbeitsgruppe gebildet. Inzwischen hat sich die Lerngruppe in Ankara getroffen und das Handbuch weiter entwickelt. In diesem Forum "Migration und Rassismus" wird diese inhaltliche Weiterentwicklung vorgestellt und die nächsten Schritte diskutiert. An der Veranstaltung können auch NeueinsteigerInnen teilnehmen, die auf der ersten Veranstaltung am 11.4. nicht anwesend waren.

Die Veranstaltung ist geeignet für Menschen jeden Alters, die mit minderjährigen oder unbegleiteten Flüchtlingen arbeiten oder arbeiten wollen. Die Lernpartnerschaft besteht zwischen iMiR, RESPECT Refugees Europe (Spanien), e-ITD, Transit Projectes (Spanien), AUR –ANSRU (Rumänien), Svenska Kyrkan (Schweden), AOF Randers (Dänemark), CEIPES (Italien), Stowarzyszenie Obszary Kultury (Polen), Klaip˙edos apskrities teisininku¸ (Litauen), IHAD (Türkei).

Auf der "Webseite ACCESS" kann das Projekt weiter verfolgt werden.

Ort: W3, Nernstweg 32-34, Saal

Preis: 2,- Euro

ACCESS - Minderjährige und unbegleitete Flüchtlinge in Europa (11.4.2012)

iMiR möchte das Grundtvig-Erwachsenenbildungsprojekt ACCESS vorstellen. ACCESS ist eine Lernpartnerschaft mit dem Ziel, gemeinsam ein Handbuch für Menschen, die mit minderjährigen und unbegleiteten Flüchtlingen in Europa arbeiten, herzustellen. Im Juni 2013 wird die Abschlusskonferenz in Hamburg stattfinden. Im Rahmen des Forums Migration und Rassismus wollen wir in loser Folge das Projekt vorstellen und Interessierte einbinden. In der ersten Veranstaltung soll das Projekt vorgestellt und gleichzeitig berichtet werden, wie man eine Grundtvig-Lernpartnerschaft entwickeln kann. Die Veranstaltung ist geeignet für Menschen jeden Alters, die mit minderjährigen oder unbegleiteten Flüchtlingen arbeiten oder arbeiten wollen. Die Lernpartnerschaft besteht zwischen iMiR, RESPECT Refugees Europe (Spanien), e-ITD, Transit Projectes (Spanien), AUR –ANSRU (Rumänien), Svenska Kyrkan (Schweden), AOF Randers (Dänemark), CEIPES (Italien), Stowarzyszenie Obszary Kultury (Polen), Klaip˙edos apskrities teisininku¸ (Litauen), IHAD (Türkei).

Ort: W3, Nernstweg 32-34, Saal

Preis: 2,- Euro

„Russisch – da wirst du ja gleich abgeschrieben!“ Diskriminierung auf Grund von Sprache (21.03.2012)

Diskussion

21. März 2012, 18:00

Mit Nela Hinz (Netzwerk Rassismus an Schulen NeRaS)

Nela Hinz stellt die Ergebnisse ihrer Examensarbeit vor, die sich mit der Diskriminierung auf Grund von Sprache (Linguizismus) befasst. Auf der Basis qualitativer Interviews mit Studierenden, die mit verschiedenen Akzenten Deutsch sprechen, konnte eine unterschiedliche Wertschätzung ihrer Herkunftssprachen festgestellt werden und eine sich daraus ergebende Benachteiligung. So hatten einige Studierende das Gefühl, wegen ihres Akzentes schlechter benotet worden zu sein. Nach der Vorstellung der Untersuchungsergebnisse diskutieren wir mit den Teilnehmenden, in wie weit, in welcher Form und mit welchen Auswirkungen ähnliche Prozesse auch in Schulen vorkommen.

In Kooperation mit dem Institut für Migrations- und Rassismusforschung (iMiR) und dem Netzwerk Rassismus an Schulen (NeRaS) http://www.neras.de

Ort: W3 Saal, Werkstatt 3, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg

Preis: 2,-

„Wenn die mir gar nicht zuhören wollen...“ - Wie LehrerInnen mit Erfahrungen von Diskriminierung umgehen (22.9.11)

„Wenn die mir gar nicht zuhören wollen...“ - Wie Lehrerinnen und Lehrer mit Diskriminierungserfahrungen von Jugendlichen umgehen

Forum Migration und Rassismus mit Wiebke Scharathow und Prof. Dr. Rudolf Leiprecht (Carl-von-Ossietzky- Universität Oldenburg)

Gemeinsam mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund haben die ReferentInnen einen Film über deren Alltag und ihre Diskriminierungserfahrungen gemacht. Dieser Film wird auch in Lehrerkollegien gezeigt. Die Diskussionen und Reaktionen der LehrerInnen auf den Film werden an diesem Abend reflektiert und es wird der Frage nachgegangen, welche Möglichkeiten für die Betroffenen bestehen, sich gegen Diskriminierung zur Wehr zu setzen.

Veranstalter: W3 in Kooperation mit dem Institut für Migrations- und Rassismusforschung (iMiR) und NeRaS – Netzwerk Rassismus in Schule

Don 22. Sep 2011, 18:00

Ort: W3 Saal, Nernstweg 32-34

Preis: 2,-

GenderTrouble - Doing Gender und Diskriminierung (8.6.2011)

Interkulturelle Jungenarbeit oder die Herstellung migrantisierter Männlichkeiten? Diesmal wird das Forum „Migration und Rassismus“ einen Workshopcharakter annehmen. Neben unserem Kooperationspartner "Werkstatt 3" haben wir auch den Verein "Jungenarbeit Hamburg e.V." mit ins Boot geholt. PraktikerInnen aus der Jungenarbeit berichten über Ausgrenzungserfahrungen von Jungen und wie sich diese auf die Herstellung spezifischer Männlichkeiten auswirken. Mit Übungen, Praxisbeispielen und Hintergrundinformationen wollen wir die Debatte um das allgemein beklagte „schlechte Abschneiden“ von „den Jungen“ vom Kopf auf die Beine stellen. Es sind nicht „die Jungs“ die Probleme haben, sondern es sind spezifische Konfigurationen von „Jungesein“, mit denen Segmente der Gesellschaft Probleme haben. Dieses Spannungsfeld wollen wir ausleuchten.

Wann? Mi 8. Juni um 18 Uhr

Wo? Werkstatt 3, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg

Eintritt: 2 €

GenderTrouble - Erfahrungen mit „Gender“ und „Ethnizität“ in institutionellen Kontexten (13.4.2011)

Mit Dr. Andreas Hieronymus (Institut für Migrations- und Rassismusforschung, iMiR)

Mi 13.04. • 18 h • Forum Migration und Rassismus • Eintritt: 2 €

Die Überschneidungen von sozialem und biologischem Geschlecht mit Ethnizität und Religion bringt eine besondere Diskursanordnung hervor, welche Ein- und Ausschlussprozesse neu definiert und praktiziert. Andreas Hieronymus berichtet über die Erfahrungen, die er während seiner einjährigen Tätigkeit in der Hamburger Arbeitsstelle Vielfalt mit dem Aufbau des Themenschwerpunktes „Maskulinitäten“ gemacht hat. Dieser Abend soll der Auftakt des Schwerpunktes „GenderTrouble“ im Rahmen des Forums Migration und Rassismus sein, in dem in loser Folge unter dem Aspekt „Geschlecht“ und „Gender“ neue Entwicklungen kritisch reflektiert werden sollen.

In Kooperation mit der Werkstatt 3

Warum reden wir immer noch über "Rassen", wenn es keine gibt? (16.2.11)

02/16/2011 18:00
02/16/2011 18:00
Europe/Berlin

Dr. Andreas Hieronymus stellt Diskussionen und Initiativen zur Abschaffung des Begriffs "Rasse" in Gesetzestexten vor.