Muslime in Städten der EU

  • Das iMiR führt für das Open Society Institute den Hamburger Teil der Studie "Muslime in Städten der EU" durch. Das Open Society Institute (OSI) ist eine private Stiftung, die Forschung unterstützt. Sie hat ihre Hauptbüros in New York und Budapest und beschäftigt sich mit der Entwicklung und Umsetzung von Programmen im Zusammenhang mit Institutionen der Zivilgesellschaft, Kultur, Bildung, Medien, öffentlicher Verwaltung, Gesundheitswesen und Frauenrechten, sowie sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Reformen. Das „EU Monitoring and Advocacy Program“ (EUMAP) ist ein Programm von OSI-Budapest, das Menschenrechte und Fragen der Rechtsstaatlichkeit in ganz Europa beobachtet. Das Programm hat eine Reihe von umfassenden Berichten über die Rechte von Minderheiten, Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung, Eignung und Unabhängigkeit der Gerichtsbarkeit, Rundfunkgesetze und Rechte von Menschen mit geistiger Behinderung abgefasst. Informationen über OSI und EUMAP stehen auf www.soros.org und www.eumap.org zur Verfügung.
  • EUMAP führt derzeit eine Studie in ausgewählten Quartieren mit einem hohen muslimischen Bevölkerungsanteil in elf Städten der Europäischen Union (EU) durch. Diese Städte sind Amsterdam, Antwerpen, Berlin, Kopenhagen, Hamburg, Leicester, Marseilles, Paris, Rotterdam, Stockholm, und Waltham Forest – London. Das Forschungsprojekt untersucht besonders die Herangehensweisen, mit denen die städtischen und nationalen Behörden den Herausforderungen der Integration in europäischen Städten begegnen. Dies geschieht durch die Untersuchung der Situationen und der Erfahrungen von Muslimen in einer Reihe von Lebensbereichen: Ausbildung, Wohnen, Gesundheits- und Sozialdienste, Polizeiarbeit und Sicherheit, Teilnahme am zivilen und politischen Leben, Identität, Kontakte und Zugehörigkeit. Diese Erfahrungen werden dort, wo es notwendig ist, mit denen von anderen Einwohnern der Stadt verglichen. eine Reihe von detaillierten Monitoringberichten wird gegen Ende 2008 veröffentlicht werden. Die Berichte werden spezifische, strategische Empfehlungen für die betreffende Stadt sowie auch für die nationale und internationale Ebene einschließen und Änderungen empfehlen wo dies nötig erscheint.
  • EUMAP hat in jeder der elf Städte Experten ausgewählt, die intensive Erfahrung mit den fokussierten Fragestellungen haben und die jeweilige Stadt gut kennen. Jede Stadt hat ein Forschungsteam, das aus einem Fokusgruppenleiter und einem wissenschaftlichen Mitarbeiter besteht und entsprechend der von uns entwickelten Methode und Vorlage, die auf www.eumap.org verfügbar sind, arbeitet. Die Forschung wird über mehrere Monate durchgeführt und wird pro Stadt folgendes einschließen: sechs Fokusgruppen; Interviews mit einer breiten Auswahl von Vertretern der Stadtverwaltung, SprecherInnen der Gemeinenden, lokalen Medien und anderen Personen die an diesen Fragen interessiert sind und eine Umfrage in der mit 200 Fragebögen Muslime und anderen Personen, die in den ausgewählten Stadtquartieren leben, befragt werden.

PM "Muslims in Hamburg"

PRESS RELEASE

Muslims in Hamburg Feel Closer Ties to Their City Than Germany, Says New Research

Hamburg credited for creating inclusive environment for migrant populations, <center>but spike in violence increases Islamophobia in Germany’s second-largest city </center>


Contact: 

Luis Montero, +44 77 9873 7516, luis.montero@osf-eu.org

Klaus Dik Nielsen, +44 79 1769 5286, klaus.nielsen@osf-eu.org


HAMBURG 29 June 2010 Muslims in Hamburg enjoy a strong sense of community, but feel alienated from Germany after recent attacks, according to a report released today by the At Home in Europe project of the Open Society Institute.


The study, a culmination of more than two years of research, explores the everyday experiences of Muslims in the district of Hamburg-Mitte, with a particular focus on public policies that improve integration.


“Hamburg’s rich history of immigration has created a city where there is increased acceptance and inclusion of Muslims in key political and public institutions,” said Nazia Hussain, director of OSI’s At Home in Europe project.


“Despite these successes, recent violent attacks in Hamburg have heightened hostility towards Islam and Muslims. Citizens of Hamburg need to realize that discrimination exists in their city, especially in the school system. Passing new anti-discrimination legislation and developing awareness campaigns are two ways to address this problem,” said Hussain.


Key findings include:

  • Both Muslims and non-Muslims in Hamburg see lack of language skills as the main obstacle to being German. For Muslims, “not being Christian” is seen as the second main barrier to being German.
  • Religious discrimination is perceived by Muslims to be an important barrier to academic achievement.
  • Visible forms of faith can be a barrier to employment in public professional careers, including teaching and policing.
  • While Muslims in Hamburg indicate a high level of trust in the police, they also report being stopped and questioned frequently by the police due to profiling based on their ethnicity or religion
  • Muslims criticized the media for sensationalist and hostile attitudes towards Islam and Muslims. Despite recent attempts at more balanced reporting, Muslim voices remain largely absent in Hamburg’s various media organizations.

The Muslims in Hamburg report involved in-depth interviews and focus group discussions with Muslim residents, local government officials, Muslim leaders, academics, journalists, and activists in the district of Hamburg-Mitte. 


This study is part of a series of monitoring reports entitled ”Muslims in EU Cities”. The series focuses on eleven cities in the European Union with significant Muslim populations: Amsterdam, Antwerp, Berlin, Copenhagen, Hamburg, Leicester, Marseille, Paris, Rotterdam, Stockholm and the London Borough of Waltham Forest.


Muslims in Hamburg is available online at www.soros.org/initiatives/home


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Active in more than 70 countries, the Open Society Institute works to build vibrant and tolerant democracies whose governments are accountable to their citizens. Working with local communities, the Open Society Institute supports justice and human rights, freedom of expression and access to public health and education.

Bericht "Muslime in Hamburg"

Bericht "At Home in Europe"!

Runder Tisch Hamburg

Open Society Instituts EU Monitoring and Advocacy Program | Islamisches Wissenschafts- und Bildungsinstitut | Institut für Migrations- und Rassismusforschung


Das Open Society Institute, das Islamische Wissenschafts- und Bildungsinstitut, sowie das Institut für Migrations- und Rassismusforschung laden Sie zur Teilnahme an einem Workshop ein, der in Zusammenhang mit einem EUMAP Begleitprojekt organisiert wird und der eventuell von besonderem Interesse für Sie sein könnte.

EUMAP ist ein Programm des Open Society Institutes (OSI) mit Sitz in London und Budapest. Das Programm begleitet und beobachtet Menschenrechts- und Rechtsstaatlichkeitsfragen in Europa mit dem Ziel dazu beizutragen Richtlinien zu ändern, sollte dies notwendig sein. Weitere Informationen über EUMAP und bereits publizierte Berichte finden Sie auf der Internetseite http://www.eumap.org und im Anhang.

Zurzeit beobachtet EUMAP die Situation von Muslimen/as in westeuropäischen Städten. Das Monitoring wird in sieben Ländern durchgeführt. Elf Städte, darunter Hamburg, wurden dabei ausgewählt. Abschließend wird es eine Publikation von mehreren Teilberichten mit Besonderheiten, Ergebnissen und Empfehlungen für jede Stadt geben. Als Teil des Monitoring - Prozesses organisieren wir einen Runden Tisch, um Meinungen und Rückmeldungen von Expert/innen zum Berichtsentwurf für Hamburg zu hören.

Mit Ihrer Teilnahme am Runden Tisch möchten wir sicherstellen, dass die Endfassung des Berichts ein umfassendes, akkurates und ausgewogenes Bild der Situation in Hamburg wiedergibt.

Wir möchten darauf hinweisen, dass der Runde Tisch keine öffentliche Veranstaltung ist. Wir zielen auf einen offenen und vertrauensvollen Dialog. Deswegen wird das Treffen geschlossen, nicht-öffentlich und in einem vertrauensvollen Rahmen stattfinden. Vertreter von Medien werden zum Vertrauensschutz verpflichtet und dürfen nicht nach außen berichten. Die Aufgabe der anwesenden Medienvertreter wird es sein, die Empfehlung zu Medien zu diskutieren.

Muslim Schools and Education in Europe and South Africa

Hieronymus, Andreas: Muslim Identity Formations and Learning Environment, p. 137 - 162.

"This edited collection presents Islamic education in South Africa and a number of countries in Europe. It brings together general concerns of education among Muslims, together with current and unique developments in each country. Given the place of Islamic education in public debate, the collection includes a variety of contributions that respond to the goals and future of Islamic education, the context of terrorism and counter-terrorism, the place of religious education in the context of secular education and the role religious education plays in promoting or hindering social cohesion. It includes reflections on where Muslims should be directing education in the next few years to make it socially relevant and contribute to the democratization of society, as well as some comments on the unfortunate but real crosscurrents in educational policy and counter-terrorist initiatives. In between, it contains some reflective essays on the uniqueness and commonalities of Islamic education in various countries, on unexpected and unknown outcomes, and on new philosophies of education. In fact, the essays may be seen as critical contributions on a number of themes that are debated in the public sphere and within these schools." (from Waxmann)